Hamburg, 26.07.2011: Das Kaninchen von Bekannten hinkt, trotz mehrfacher Aufforderung bringt es keiner zum Tierarzt. Der Nachbar schlägt seinen Hund. Während des Spaziergangs sieht man abgemagerte Tiere auf einer Weide stehen. Wie soll man sich da verhalten?

Im Frühling, wenn die Natur wieder zu neuem Leben erwacht, es überall grünt und sprießt, werden Wald und Wiese wieder zur Gourmet-Küche für Wildtiere. Während diese sich nach Belieben an den Köstlichkeiten der Natur bedienen können, sind Haustiere auf ihre Besitzer angewiesen, um in den Genuss des reichhaltigen und vielfältigen Angebotes zu kommen.

„Mein Hund ist krank, er verliert Haare ohne Ende“, so oder so ähnlich lautet derzeit ein häufiger Vorstellungsgrund in den Tierarztpraxen. Die Tierbesitzer sind verzweifelt. In jeder Wohnungsecke sammeln sich riesige Büschel ausgefallenen Fells.

Kaum ein Haushalt, in dem nicht nach dem Essen auch ab und an vom Tisch etwas für den Vierbeiner darunter abfällt. In Maßen ist dagegen auch nichts einzuwenden – solange die Essensreste kein Schweinefleisch enthalten.

Die Gründe für die Anschaffung eines bestimmten Haustieres sind, wenn man mal ehrlich ist, meistens oberflächlicher Natur. Man kauft sich ein Tier, weil es z.B. so süß aussieht oder sehr zahm wird.

Wenn das Quecksilber auf über 30°C klettert, macht nicht nur uns Menschen die Hitze zu schaffen. Unsere Vierbeiner haben oft sogar noch mehr Probleme mit den hohen Temperaturen als wir.

Wenn Hund und Katze beim Toben oder Treppensteigen husten, denkt man als allererstes an eine Bronchitis. Dem medizinisch vorgebildeten Tierfreund fällt bei weiterem Nachdenken über mögliche Ursachen allenfalls noch eine Herzschwäche ein. Dass aber auch in Deutschland häufig Lungenwürmer Auslöser für Atemwegserkrankungen bei Haustieren sind, ist auch für Tierärzte neu.

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