Der Hund (Canis lupus familiaris) 

lenny.jpg Kurzbeschreibung:
Die Überfamilie unseres Haushundes sind die Hundeartigen, seine Familie die Echten Hunde (Canidae). Er zählt als Haus-, Heim- und Nutztier und stammt vom gemeinen grauen Wolf ab. Hunde verfügen über ein hervorragendes Gehör, sie nehmen weit höhere Frequenzen wahr als der Mensch. Auch ihr Geruchssinn ist sehr ausgeprägt. Das Riechvermögen richtet sich dabei nach der Länge der Hundeschnauze. Ein Hund riecht etwa eine Million mal besser als der Mensch. Die Domestizierung des Hundes hat Studien zufolge vor rund 14.000 bis 18.000 Jahren stattgefunden, darauf weisen Knochenfunde hin. Im Lauf der Jahrhunderte haben sich unterschiedliche Hunderassen entwickelt. Diese hängen in starkem Maße von den Lebensbedingungen, aber auch von den Umwelt- und klimatischen Faktoren ab. Je nach Gebrauch gibt es zum Beispiel Gebrauchs-, Hüte- oder Jagdhunde.


Verbreitung: Hunde sind weltweit verbreitet. Sie haben sich ihrer Umgebung angepasst und leben sowohl domestiziert als auch wild. 

Lebenserwartung: Die Lebenserwartung hängt in starkem Maße von der Größe des Hundes ab. Grundsätzlich gilt, je kleiner der Hund, desto größer seine Lebenserwartung. Ein hohes Alter können beispielsweise Dackel oder auch Schnauzer erreichen, sie werden nicht selten 15 Jahre und älter. Sehr große Rassen, wie der Berner Sennhund oder die Deutsche Dogge, werden deutlich weniger alt und bleiben oft unter zehn Jahren. 

bieneball.jpg Haltung:
Ein Hund ist wie sein Vorfahre, der Wolf, ein Rudeltier und ist daher nicht gern allein. Er entwickelt eine starke Bindung zu seinem Rudelführer, dem Menschen. Wer mit dem Gedanken spielt, einen Hund zu halten, benötigt daher genügend Zeit für seinen künftigen Kameraden. Neben Futter, Trink- und Fressnapf und möglichst einem bequemen Hundebett sind Zubehör wie Halsband oder Brustgeschirr und Leine erforderlich. 

Ernährung: Gefüttert werden kann entweder Trocken- oder Nassfutter in Dosen. Hier sind alle für den Hund wichtigen Nahrungsbestandteile enthalten. Immer mehr Hundebesitzer stellen jedoch auch die Nahrung für ihren Hund selbst her. Eine Methode ist das BARFen, die Rohfütterung. Neben rohem oder gekochtem Fleisch (Schweinefleisch muss allerdings stets gekocht werden!) kann auch Quark, Hüttenkäse, Obst und Gemüse gefüttert werden. Zu beachten ist aber, dass etliche Lebensmittel, die für den Menschen geeignet sind, für Hunde giftig sind. Toxisch für Hunde sind zum Beispiel Trauben und Rosinen, Avocados, Schokolade und Koffein, ebenso wie Nikotin. 

Fortpflanzung/Zucht: Im Alter von sieben bis 14 Monaten wird eine Hündin zum ersten Mal läufig und ist somit geschlechtsreif. Die Hündin sondert dann ein blutiges Sekret ab, und die Vulva schwillt an. Durch ihren Geruch lockt sie Rüden, die etwa im gleichen Alter geschlechtsreif sind, an. Zur Fortpflanzung bereit ist sie allerdings nur in der so genannten “Stehphase”, auch Östrus oder Brunst genannt, in der sie sich dem Rüden präsentiert. Beim Deckakt verkeilen sich Rüde und Hündin so ineinander, dass sie sich rund 20 Minuten nicht voneinander trennen können. Diese Phase wird “Hängen” genannt. Rund 63 bis 65 Tage nach dem erfolgreichen Deckakt bringt die Hündin zwischen zwei und zwölf Welpen zur Welt. Ist sie nicht gedeckt worden, kann eine Hündin ebenfalls nach dieser Zeitspanne scheinträchtig werden und ihr Spielzeug als ihre Kinder ansehen. Die Läufigkeit der Hündin dauert rund drei Wochen.

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