Die Hauskatze (Felis catus) 

katzesofa.jpg Kurzbeschreibung: Die Katze ist ein Säugetier und zählt zur Ordnung der Raubtiere. Bei den Heimtieren, der domestizierten Form der Katze, unterscheidet man zwischen den Hauskatzen und den Rassekatzen. Unter dem Begriff Hauskatzen sind unterschiedlichste Katzentypen mit vielen verschiedenen Fell- und Farbarten zusammengefasst, während die Rassekatze durch jahrzehntelange Zucht entstanden ist und dem jeweiligen Zuchstandard entsprechen muss. Katzen (Felidae) zählen zur Überfamilie der Katzenartigen (Feloidea). Katzen haben einen hervorragenden Gleichgewichtssinn und sind durch ihren Körperbau sehr biegsam und wendig. Ihr Tastsinn gilt als sehr ausgeprägt und wird durch die Schnurrhaare unterstützt. 

Verbreitung: Katzen gibt es auf der ganzen Welt. Sie sind entweder domestiziert oder leben wild, den jeweiligen landschaftlichen und klimatischen Gegebenheiten angepasst. 

Lebenserwartung: Eine domestizierte, von Menschen gepflegte Katze wird im Durchschnitt 12 bis 15 Jahre alt, ein Alter von bis zu 20 Jahren ist allerdings auch keine Seltenheit. Wilde Katzen erreichen eine durchschnittliche Lebenserwartung von maximal 4,2 Jahren. 

Haltung: Für die Haltung einer Katze braucht man neben Futter einige Utensilien. Dazu zählt eine Katzentoilette samt Zubehör wie Katzenstreu und Schaufel. Neben Fress- und Wassernapf ist auch ein Kratzbaum empfehlenswert, an dem das Tier seine Krallen schärfen kann. Besonders junge Katzen freuen sich über Spielzeug wie Fellmäuse und Bällchen. Eine Katze kann sowohl als Freigänger gehalten werden als auch, bei Gewöhnung von Welpenbeinen an, als reine Hauskatze. Einer Katze sagt man die Liebe zur Unabhängigkeit nach ebenso wie die Tatsache, dass sie gerne ihre eigenen Marotten entwickelt und schwerer zu erziehen ist als das Rudeltier Hund. 

Ernährung: Eine ausgewogene, katzengerechte Ernährung trägt zu einem langen Katzenleben bei. Zur Fütterung eignet sich sowohl Trockenfutter beziehungsweise Dosenfutter, auch Nassfutter genannt. Kocht der Halter selber für die Katze, ist es wichtig, dass die Zusammensetzung der Nährstoffe stimmt. Beim Fertigfutter garantiert der Hersteller die ausgewogene Mischung zwischen Vitaminen, Fetten, Mineralstoffen, Kohlenhydraten, Eiweißen und Wasser. Frisches Trinkwasser sollte der Katze stets in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, ganz besonders, wenn nur Trockenfutter angeboten wird. Als Leckerei zwischendurch kann Käse, Quark oder fettarmer Joghurt gefüttert werden. Ein frisch aufgeschlagenes Ei (hier allerdings nur das Eigelb anbieten) sorgt für ein glänzendes Fell. Milch vertragen Katzen nur verdünnt mit Wasser, pur führt sie meist zum Durchfall. 

Fortpflanzung/Zucht: Zwischen dem sechsten und achten Lebensmonat werden sowohl Männchen als auch Weibchen im Durchschnitt geschlechtsreif. Die weibliche Katze wird dann für fünf bis sechs Tage rollig. Der Name kommt daher, dass die Katze während dieser Zeit über den Boden rollt. In dieser Zeit ist sie empfängnisbereit, lässt aber eine Paarung mit dem Kater, den sie durch Duftstoffe anlockt, erst zu, wenn sie sich auf den Boden kauert und den Schwanz zur Seite biegt. Wird die Katze beim Geschlechtsakt trächtig, so kommen die Jungen nach 63 bis 65 Tagen zur Welt. Erst in den letzten drei Wochen nimmt der Bauchumfang soweit zu, dass für den Halter ersichtlich ist, dass seine Katze trägt. Kurz vor der Geburt sucht die zukünftige Mutter einen Ort, an dem sie ihre jungen gebären kann. Bevorzugt werden ein weiches Nest oder eine Schachtel. Im Schnitt bringt eine Katze drei blinde und taube Katzenkinder zur Welt, es können aber auch deutlich mehr sein.

Links zum Thema Katzen: 

 

Joomla SEO by AceSEF