Hundespielzeug ist heutzutage fast genauso vielfältig wie Kinderspielzeug: Es ist in sämtlichen Formen und Farben erhältlich. Fürsorgliche Hundebesitzer wollen aber nicht nur, dass das erworbene Produkt dem Spieltrieb des Vierbeiners gerecht wird, sondern sie möchten natürlich auch wissen, was in dem Spielzeug enthalten ist.

Sind womöglich gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe im Spielzeug vorhanden? Worauf man bei der Wahl eines bekömmlichen Hundespielzeugs achten sollte, erklärt der folgende Artikel.

 

Anforderungen an ein Hundespielzeug

Ein gutes Hundespielzeug weist im Allgemeinen die folgenden Merkmale auf: Eine vorzeigbare Qualität, eine hohe Robustheit, eine angemessene Größe und natürlich einen ausgeprägten Reizfaktor. Dem Hund sollte also auf keinen Fall irgendwas gegeben werden. Schon gar nicht ein Kuscheltier, das auf dem Dachboden aus einer alten Mülltüte gekramt wird. Die Entscheidung für ein bestimmtes Spielzeug muss wohl überlegt sein. Nicht alle Hunde mögen dieselbe Art von Spielzeug. Große und kräftige Hunde benötigen ganz anderes Spielzeug als kleinere Hunde. Nur wer seinen Hund und dessen Vorlieben gut kennt, kann auch das passende Spielzeug finden. Wird ein neues Spielzeug gekauft, ist es wichtig, sich im Vorhinein ausreichend darüber zu informieren. Vorteilhaft ist es, wenn das Spielzeug vorher getestet werden kann, um zu überprüfen, ob die Qualität den gestellten Anforderungen entspricht.


Spielzeuge aus Kunststoff bergen Risiken

Eine bedeutende Rolle beim Kauf eines Hundespielzeugs spielt auch die Materialwahl. Grundsätzlich ist von Spielzeugen aus Kunststoff abzuraten. Zwar ist im Handel eine bunte Produktpalette an Plastikspielzeug erhältlich. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Ware unbedenklich für die Vierbeiner ist. Viele Spielzeuge aus Kunststoff enthalten giftige Farben, Lacke und polyzyklisch aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die Bestandteil von gefährlichen Weichmachern sind. Einige Weichmacher gelten als krebserregend. So genannte Phtalatweichmacher sind in Kinderspielzeug verboten. Beim Hundespielzeug gibt es weder Verbote, noch Grenzwerte für chemische Stoffe dieser Art, doch eine potenzielle Gesundheitsgefahr für die Tiere besteht allemal, wenn sie auf Plastik herumkauen oder kleine Bestandteile davon verschlucken.


Natürlich gesund

Das Risiko eines Plastikspielzeugs muss nicht eingegangen werden, da es sichere Alternativen gibt. Zu empfehlen ist Hundespielzeug aus Naturmaterialien, wie zum Beispiel strapazierfähige Baumwollknoten oder Hartholzknochen. Ökologische Spielzeuge werden von Tierärzten oder vom TÜV auf ihre Funktionen und Bestandteile überprüft und sind frei von künstlichen Zusätzen.

Es muss aber auch nicht immer das teuerste Produkt aus einem Shop sein. Hundespielzeuge, wie z. B. ein Spieltau, können auch einfach selbst gemacht werden. Wenn die Dringlichkeit nach einer Beschäftigung für den Vierbeiner besonders hoch ist, erfüllt natürlich auch ein großer Stock aus dem Wald seinen Zweck! So bleibt der Hund - anstatt auf einem künstlich hergestellten Moosgummiball herum zu kauen - beim Spielen ganz natürlich gesund.

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