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In Südafrika starben zehntausende Schwalben. Die Vögel, vorwiegend Rauchschwalben aus Nordeuropa, befanden sich kurz vor ihrer Rückreise nach Europa. Eine Kaltfront jedoch führte zu einem plötzlichen Temperatursturz.
 
Birdlife-Sprecher Gerhard Verdoorn zufolge konnten die Vögel durch das nasse und regnerische Wetter nicht mehr richtig Futter finden. Durch den Abfall der Körpertemperatur und Blutzuckerwerte starben die Schwalben massenweise. Zunächst hatte die Bevölkerung angenommen, dass die Vögel an einer Vergiftung gestorben wären. Solch ein Massensterben von Zugvögeln soll es Birdlife SA zufolge in den vergangenen Jahren häufiger gegeben haben. Schuld sei der weltweite Klimawandel, wodurch es in Südafrika im März zu feucht ist.
 

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