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Wie heißt es so schön? “Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr…” Ganz so dramatisch ist es beim Hund zwar nicht, der Vierbeiner ist durchaus in der Lage, auch im Erwachsenenalter noch Neues dazuzulernnoch sollte der Halter eine ganz wichtige Zeit nicht versäumen, um seinem Liebling die Welt zu zeigen: Die Prägephase.

sammy4.jpgSie startet ungefähr bei der sechsten Lebenswoche und dauert bis zur sechzehnten. In dieser Zeit lernt der Welpe, wie er mit den Menschen, aber auch mit anderen Vierbeinern umgehen soll. Daher sollten Sie Ihren kleinen Neuzugang gleich nach der Eingewöhnungszeit mit vielen verschiedenen Menschen und Tieren zusammenbringen, aber auch ihn Eindrücke und Erlebnisse sammeln lassen.

Nehmen Sie ihn mit, wann immer es geht und die Aktivität, die Sie planen, “hundegerecht” ist! Gewöhnen Sie ihn an Verkehrslärm und die Betriebsamkeit in der Innenstadt, lassen Sie ihn die Natur erobern, üben Sie mit ihm das Gehen über Gitterroste und Brücken, fahren Sie mir ihm Auto und sehen Sie zu, dass er Kontakte knüpfen kann, sowohl zu Zweibeinern als auch zu Vierbeinern.

Jede positive Erfahrung, die der Welpe in dieser Zeit macht, ist ein wahrer Gewinn für ihn und seine Entwicklung und er wird daraus lernen. Experten empfehlen besonders auch den Besuch in der Welpenspielgruppe, um den Hund richtig zu sozialisieren. Dort kann Ihr Kleiner Gleichaltrige kennen lernen und ausgiebig mit ihnen herumtollen, er lernt die Beißhemmung kennen und übt, sich zu behaupten. Aber auch mit erwachsenen Hunden sollte der Welpe zusammen kommen, um den Umgang mit ihnen zu pflegen - auch ein wichtiger Bestandteil der Sozialisierung.

Lassen Sie Ihren Hund gerade in dieser Zeit soviel Positives wie möglich erleben - vieles lässt sich später nur mit größeren Schwierigkeiten nachholen, und Defizite sind schwer wieder auszugleichen und Versäumnisse können sich schlimmstenfalls in Verhaltensstörungen auswirken. Versäumen Sie also keinesfalls die Prägephase!

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