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Berlin/München, 29.08.2007. Es ist schneller passiert, als man es verhindern kann. Trifft eine läufige Hündin auf einen Rüden, wird aus Spaß schnell ernst. Damit kein unerwünschter Nachwuchs dabei entsteht, versuchen Besitzer häufig panisch, die Tiere während des Geschlechtsaktes auseinander zu zerren.
 

Für die Vierbeiner kann dies dramatisch enden, wie Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., erläutert: „Was viele nicht wissen: Der Rüde besitzt einen Penisknochen. Wenn während des Deckvorgangs die Schwellkörper des Penis zudem vergrößert sind, sitzt der Rüde in der Hündin regelrecht fest. Wird nun mit Gewalt versucht, die Tiere zu trennen, kann es zu schwersten Verletzungen im Genitalbereich bei Rüde und Hündin kommen.“

  Möchte man die beiden nicht gefährden, hilft nur abwarten. Steht das Liebespaar bereits Hinterteil an Hinterteil, ist es ohnehin zu spät. Bis zur Lösung kann es 30 Minuten dauern. Danach hilft nur der Gang zum Tierarzt. Er kann beratend zur Seite stehen, und nun anstehende Möglichkeiten von „der Pille danach“ bis zum Austragen der Welpen diskutieren.
    

 

Weitere Informationen bei:
 Dr. med. vet. Tina Hölscher, Veterinärin bei aktion tier, Tel.: 0177-2451198

 

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