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Wer kann dem schon widerstehen? Welpen, die einen mit traurigem Blick anschauen, der offensichtlich nur eines sagen will: „Bitte hol mich hier raus“. Die Tierschutzorganisation aktion tier e.V. warnt vor solchen Mitleidskäufen.
 
Besonders in Osteuropa boomt der skrupellose Handel mit Hundewelpen. Dabei geht es nicht um die Tiere, sondern einzig allein ums Geld. Ein „Rassetier“ wird dort schon für 150-200 Euro angeboten, was zunächst als Schnäppchen erscheint, wenn man die Preise mit denen von seriösen Hundezüchtern in Deutschland vergleicht.
 
Doch die vermeintliche Ersparnis müssen die Hundehalter oft mit einem hohen Preis bezahlen: Die meisten der aus Osteuropa importierten Welpen sind ernsthaft krank, nicht selten ist der Ausgang tödlich. Oft tragen die Welpen Parvovirose- oder Staupeerreger in sich. Hinzu kommt dann meistens noch ein starker Parasitenbefall. Oft wurden sie außerdem zu früh von der Mutter getrennt.
 
Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Welpen von einschlägigen Welpenhändlern aus Osteuropa zu holen,  sollte bedenken, dass er damit nur das Geschäft solcher Händler weiterhin am Leben erhält. Zur weiteren Information hat aktion tier e.V. auf der Webseite www.aktiontier.org eine Broschüre "Skrupelloser Welpenhandel" herausgebracht.
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