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Die schönste Zeit des Jahres, den Sommerurlaub, verbringt man am besten gemeinsam mit seinen Lieben. Klar, dass da Bello auch dazu gehört. Viele Hundehalter wollen ihren bellenden Begleiter mit in den Urlaub nehmen. Dank immer mehr hundefreundlicher Hotels und bequemer Anreise im Auto ist dies durchaus möglich.
 
Auf eines sollte man allerdings achten: Bevor man ins Ausland verreist mit Hund, sollte rechtzeitig ein Besuch beim Tierarzt auf dem Plan stehen. Dort kann man abklären, ob der Hund eine Gesundheitsprophylaxe braucht und was bei der Einreise in das Urlaubsland zu beachten ist. Die Einreisebestimmungen in die verschiedenen Länder sind oft sehr unterschiedlich gehandhabt. Welche Impfungen etc. der Hund für welches Land braucht, das wissen Tierärzte sehr genau, daher empfiehlt es sich, so früh wie möglich den Fachmann zu fragen.
  
 Für die Reise in europäische Länder gilt in jedem Fall: Der Hund muss gechipt sein, braucht also einen Mikrochip, und er braucht einen Internationalen Heimtierausweis, in dem die Impfdaten verzeichnet sind. Jedoch ist das selbst innerhalb von Europa oft nicht alles, vor allem in Skandinavien oder in Großbritannien sind die Bestimmungen erheblich ausgeweitet, so dass man sich vorher umfassend informieren muss. Sonst kann die Überquerung der Grenze böse Folgen haben: Entweder, man “darf” mit seinem Vierbeiner sofort die Heimreise antreten, oder er muss in Quarantäne. Beides verdirbt den Urlaub, auf den man sich so lange gefreut hat. Also besser: Rechtzeitig zum Tierarzt gehen. Plant man z. B. eine England-Reise, sollte man mindestens acht Monate vorher zum Doc, um zu klären, ob die Tollwut-Impfung ausreicht. 
  
Besondere Vorsicht ist bei der Gesundheitsprophylaxe gefragt. Auch hier sollte man sich rechtzeitig mit dem Veterinär des Vertrauens unterhalten. So bergen zum Beispiel Reisen in Mittelmeerländer erhebliche gesundheitliche Risiken, die es zu vermeiden gilt. Dort übertragen Sandmücken die überaus gefährliche Krankheit Leishmaniose. Als Prophylaxe muss man dafür rechtzeitig ein Spot-on-Präparat oder ein besonderes Schutzhalsband (vier Wochen vor Antritt der Reise!) anbringen - der Tierarzt wird Sie hier umfassend beraten. Auch gegen Zecken sollte man das Tier in diesen Ländern besonders schützen. Denn dort gibt es ganz andere Zeckenarten als bei uns, und die übertragen nicht nur Borreliose, sondern auch Babesiose und Ehrlichiose. Auch ein Schutz gegen Herzwürmer ist absolut notwendig, wenn man in Mittelmeerländer fährt. Es empfiehlt sich außerdem, eine gut gefüllte Reiseapotheke für Bello mitzunehmen. Was alles darin enthalten sein soll, darüber berichten wir in einem Extra-Artikel.
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