Drucken
Es gibt Gerüche, die ziehen Samtpfoten magisch an. Neben Baldrian, der leider auch verstärkt von Katzenfängern eingesetzt wird, ist dies in erster Linie die Katzenminze, die Mieze zum aufgeregten Schnuppern bringt. Zwar gibt es Tiere, die der Duft von Katzenminze oder - oft auch verwendet - auf Englisch Catnip völlig kalt lässt. Wieder andere werden geradezu in den Bann gezogen vom Geruch dieser Pflanze und lassen sich zum Spielen animieren.
katzemaus2.jpg
 Denn immer mehr Katzenspielzeug macht sich die “Faszination Catnip” zueigen. So sind in Fellmäusen und kleinen Bällen immer öfter Bestandteile von Katzenminze integriert, die die Katze so richtig “wild” auf ihr neues Spielzeug machen und zum ausgiebigen Herumbalgen mit den Gegenständen animieren. 
 
Aber was ist eigentlich Katzenminze? Schon die berühmte Heilige Hildegard von Bingen kannte das Gewächs aus der Familie der Lippenblütler. Sie setzte die Heilpflanze in erster Linie bei Halskrankheiten ein. Die krautartige Pflanze enthält ätherische Öle, und die sind es, die für die meisten Katzen so anziehend sind. Zuviel Katzenminze sollte man seinem Stubentiger aber nicht zugestehen, da die Pflanze wie eine Droge wirkt. Sie macht die Katze regelrecht “high” - also Vorsicht. Besser: Das im Fachhandel angebotene Spielzeug verwenden und Mieze damit eine Freude bereiten.
 
Übrigens kann man Katzenminze auch ganz gut verwenden, um die Aufmerksamkeit von Stubentigern in die richtigen Bahnen zu lenken. Mit Katzenminze versehen, wird der ansonsten oft uninteressante Kratzbaum ins rechte Licht gerückt. Der Duft sorgt dafür, dass Mieze ihre Krallen in Zukunft eher an dem für sie vorgesehenen Gegenstand wetzt, anstatt ans Sofa zu gehen. Auch das Katzenkörbchen wird attraktiver, wenn es ein wenig mit Catnip “beduftet” wird. In der richtigen Dosierung ist Katzenminze also eine echte Bereicherung fürs Katzenleben - na dann, viel Spaß beim Schnuppern! 
Joomla SEO by AceSEF