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Viele Haustier-Halter glauben, mit der berühmten Aufbauspritze etwas Gutes für die Gesundheit ihres Tieres zu tun. Die Aufbauspritze verspricht jedoch oft mehr als sie hält und birgt sogar Gefahren in sich.  Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V. warnt davor, leichtfertig solche Aufbauspritzen geben zu lassen:
„Die viel gewünschte Aufbauspritze gibt es gar nicht! Dahinter verbergen sich entweder Vitaminpräparate, Cortisonspritzen oder Medikamente, die das Immunsystem ankurbeln sollen.“
 
Der Tierhalter sollte daher immer beim Tierarzt kritisch hinterfragen, wenn sein Hund oder seine Katze eine sogenannte „Aufbauspritze“ bekommen soll. „Verwendet ein Tierarzt den Ausdruck Aufbauspritze, sollte der Tierbesitzer genau erfragen, worum es sich dabei handelt und was der Veterinär mit der Gabe des Medikamentes bezweckt“, rät Frau Dr. Hölscher.
 
Nur eine entsprechende Diagnose rechtfertigt die Gabe des passenden Medikamentes. Wenn z.B. kein Vitaminmangel vorliegt, macht es keinen Sinn, dem Tier Vitamine zu spritzen. Im Gegenteil, die Gabe kann dann sogar fatal sein und dem Vierbeiner schaden.
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