Drucken

aktion tier warnt in einer Pressemitteilung vor der Gefahr, die weggeworfene Essensreste für Hunde darstellen. Beim Spaziergang mit dem Hund sollte daher dem Boden erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werde, damit man dem Hund zuvorkommen kann.

Zwar wird ein weggeworfenes Butterbrot wohl kaum einen Hund in Lebensgefahr bringen, aber besonders das Verzehren von Hühnerknochen, die z.B. bei Grillfesten auf der Wiese oft zu finden sind, kann lebensbedrohliche Folgen nach sich ziehen. Gekocht oder gebraten können sie schnell splittern und dazu führen, dass der Hund erstickt oder die Magenschleimhaut aufgeschnitten wird.

Alexandra Diezemann von der aktion tier-Geschäftsstelle in Berlin rät: „Wer mit dem Hund, auch angeleint, scheinbar sorglos durch die Parks läuft, muss derzeit seinen Vierbeiner beim Schnüffeln genau im Blick haben. Schnell landet das eine oder andere im Maul. Blitzschnell sollten Hundehalter den begehrten Gegenstand aus dem Maul entfernen und in der nächsten Mülltonne entsorgen“.

Am besten ist es natürlich, wenn der Hund gar nicht erst das ihm dargebotene "Futter" während des Spaziergangs aufnimmt. Dies muss man den meisten, insbesondere den verfressenen Exemplaren, jedoch erst antrainieren.Wenn das Objekt der Begierde bereits im Hundemaul verschwunden ist,  ist eine schnelle Reaktion gefragt, um die Nahrung vor dem Schlucken aus dem Maul des Tieres zu befördern.

Am besten kann man jedoch das Fressen gefährlichen Essensresten vermeiden, indem diese direkt nach der Grillparty in Müllbeuteln eingesammelt und entsorgt werden. Neben der Gefahr für Hunde, ist auch zu bedenken, dass Essensreste Ratten anlocken. 


Joomla SEO by AceSEF