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Ein ungewöhnlicher Fall von Geburtshilfe an einem Hai wurde in einem Aquarium der "Kelly Tarlton's Underwater World" in Neuseeland gesichtet. Eine trächtige Hai-Dame wurde von einer Artgenossin in die Bauchdecke gebissen. Dadurch konnten die kleinen Haie aus dem Bauch der Mutter schwimmen.

Der „Kaiserschnitt“ rettete ihnen wahrscheinlich das Leben, da Mitarbeiter die Hai-Babys schnell in Sicherheit bringen konnten. Wären sie, wie es üblicherweise der Fall ist, bei Nacht geboren worden, hätten sie wahrscheinlich nicht überlebt. Die jungen Haie wären leichte Beute für die anderen Aquariumsbewohner gewesen.

Besucher des Aquariums, die beobachtet hatten, wie die kleinen Haie aus der Wunde ihrer Mutter heraus schwammen, hatten die Mitarbeiter alarmiert. Diese waren zunächst skeptisch, aber fanden dann zu ihrer eigenen Verwunderung ein Hai-Weibchen mit einer klaffenden Bauchwunde sowie vier kleine Haie vor. Die Mitarbeiter hatten von der Trächtigkeit der Hai-Dame nichts gewusst.

Es sei selbst für frei lebende Haie nicht ungewöhnlich, sich gegenseitig Stücke aus dem Körper zu beißen, sagte die Aquariums-Mitarbeiterin Fiona Davies. Solch ein Fall sei ihr jedoch nicht bekannt.

Die Hai-Babys wurden zunächst in ein separates Becken mit kleinen Adlerrochen gesetzt. Später werden sie in die Freiheit entlassen.


Quelle: www.nzherald.co.nz/new-zealand/news/article.cfm
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