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Solange die Nase ihres Vierbeiners kalt und feucht ist, glauben Hundebesitzer, ihr Liebling erfreue sich bester Gesundheit. „Das kann man so leider nicht sagen“, kommentiert Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., diese These und verweist sie damit in den Topf der populären Irrtümer.

„Genauso wenig wie ein nasser Nasenspiegel ein Garant für Gesundheit des Hundes ist, kann man aus einer trockenen Schnauze auf eine akute Erkrankung schließen“, führt Frau Dr. Hölscher weiter aus, „wenn dem so wäre, hätten die Tierärzte einen leichten Job“. Der Feuchtigkeitsgehalt des Nasenspiegels kann allenfalls im Gesamtzusammenhang beurteilt werden. Wesentlich geeignetere Parameter um den Gesundheitszustand des Tieres einzuschätzen, sind Lebhaftigkeit, Fress- und Trinkverhalten sowie Kot- und Urinabsatz. Fallen dem Besitzer diesbezüglich keine Abnormitäten auf, spricht alles für einen kerngesunden Hund – selbst wenn er zeitgleich eine trockene Nase hat.

Quelle: Pressemitteilung von aktion tier - menschen für tiere e.V.

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