| Die vier Hauptarten von Terrarien |
|
|
|
| Geschrieben von: Melanie Bäumel |
| Freitag, den 18. April 2008 um 21:28 Uhr |
|
Wer ein Terrarium bauen möchte, der kann richtig kreativ sein. Die verschiedensten Materialien können verwendet werden - Holz und Pflanzen zum Beispiel -, um ein lebendiges Innenleben zu gestalten, so dass sich die Reptilien so richtig wohl fühlen. Grob gesagt, gibt es vier verschiedene Arten von Terrarien, die wir hier kurz vorstellen möchten.
Bevor man mit dem Bau oder der Einrichtung eines Terrariums beginnt, sollte man sich ganz genau im Klaren sein, welche Tiere man halten möchte und welchen Lebensraum diese benötigen. Denn die vier Hauptarten von Terrarien sind komplett unterschiedlich und nicht jede Form ist für jedes Reptil geeignet. Also besser vorher gründlich informieren und danach erst loslegen. Hier sind die vier Hauptarten von Terrarien beschrieben: 1. Das Tropenterrarium: Das Tropenterrarium bietet sich für Tiere aus Lebensräumen mit hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit an - zum Beispiel Chamäleons. Hier muss eine stets hohe Luftfeuchtigkeit herrschen, ebenso wie hohe Temperaturen. Zu empfehlen ist es, eine Beregnungsanlage einzubauen. Für Sonnenplätze sorgen eine UV-Lampe sowie Spots. Ausreichend verkleidet sollten die Wände mit geeignetem Material sein. Wichtig ist es, sich vorher zu informieren, welche Pflanzen gut mit der hohen Luftfeuchtigkeit auskommen. Bepflanzt kann das Tropenterrarium üppig werden. Denn die Pflanzen sorgen für ein ausgeglichenes Klima im Terrarium. Geeignet sind zum Beispiel Orchideen, Farne und Bromelien.
3. Das Waldterrarium: Wer Tiere aus halbfeuchten Wäldern hält, der sollte sich für ein Waldterrarium entscheiden. Hier ist die Luftfeuchtigkeit nicht so hoch wie im Tropenterrarium. Deshalb ist es auch einfacher, geeignete Pflanzen zu finden, die mit diesem angenehmen Klima auskommen. Gewählt werden kann eine Bepflanzung aus unseren Breitengraden - Farne und Efeu eignen sich gut, ebenso wie Ficus pumila. Als Beleuchtung werden Leuchtstoffröhren empfohlen. Als Untergrund sollte man Terrarienerde wählen. 4. Das Wüstenterrarium: |






2. Das Paludarium:
Hier finden Tiere aus Wüsten und Halbwüsten sowie Trockengebieten eine Heimat. Das Klima ist daher naturgemäß sehr trocken und heiß. Deshalb sind Wärmestrahler nötig, die es den Tieren ermöglichen, ein Sonnenbad zu nehmen. Die genaue Temperatur hängt von der jeweiligen Tierart ab. Die Beleuchtung sollte möglichst hell sein, um die Gegebenheiten in der Wüste oder Steppe zu simulieren. Dazu eignen sich besonders gut T5-Leuchtstoffröhren sowie HQI-Strahler. Den Untergrund sollte man mit Sand bedecken. Die meisten Pflanzen eignen sich eher weniger für diese Form von Terrarium, da sich diese in der großen Hitze nicht wohl fühlen. Stattdessen kann man den Boden mit Ästen und Holzstückchen sowie Steinen abwechslungsreich gestalten.Will man aber auch etwas Grün ins Terrarium bringen, dann braucht man Pflanzen, die sich in solch einem Wüstenklima heimisch fühlen und kaum Wasser benötigen, wie z.B. Tillandsien. 