| Hirsche im Testosteronrausch machen Straßen unsicher |
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| Dienstag, den 18. September 2007 um 11:40 Uhr |
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München/Berlin, 17.09.07. Die Brunftzeit der Rothirsche hat begonnen (Mitte September bis Mitte Oktober) und besonders in dieser Zeit nehmen Verkehrsunfälle auf Straßen, die von Wäldern begrenzt sind, in erheblichem Maße zu. Die Tiere folgen jetzt nur noch ihrem Trieb und vergessen dabei jedwede Vorsicht beim Überqueren von Straßen.
Vor allem in den Regionen des Mittelgebirges, der Alpen und der Lüneburger Heide ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten, da es sich hier um die großen Rückzugsgebiete des Rotwildes handelt. Zumeist sind die Straßenabschnitte, die besonders gerne zum Wechseln von Wild genommen werden mit Wildwechsel -Warnschildern versehen. Aber auch auf Straßenabschnitte, die durch keine solcher Warnschilder gekennzeichnet sind, ist erhöhte Vorsicht geboten. So wies 2001 das Landgericht Coburg eine Klage eines Autofahrers ab, der sich nach einem Unfall mit einem Wildtier darauf berief, dass eine entsprechende Beschilderung gefehlt hätte. Die Begründung des Gerichts: Wer durch einen Wald fährt, muss mit Wildwechsel rechnen, auch wenn kein Schild darauf hinweist. Weitere Informationen bei:
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