Die Biologen Scott Powell und Nigel Franks von der Universität Bristol haben an Ameisen im amerikanischen Regenwald erstaunliches beobachtet: Die Ameisen setzen notfalls ihren ganzen Körper ein um einen möglichst schnellen und ungehinderten Transport des Futters zu ihrem Bau zu ermöglichen. Kleine Löcher, die ihre Wanderungen behindern, stopfen die Ameisen, indem sich manche in diese legen.

 
So verhindern sie, dass ihre Artgenossen bei dem Transport der Beute durch die Hindernisse gestört werden. Bei einem großen Loch kooperieren die Ameisen sogar, um gemeinsam das Loch zu schließen. So verzichten wenige Ameisen darauf, Beute zu tragen, damit die Gemeinschaft besser vorankommt.

Insgesamt lohnt sich diese Strategie für die Ameisen. Sie transportieren, obwohl die helfenden Ameisen keine Beute tragen, insgesamt mehr Futter. Nach Angaben der Forscher kamen die helfenden Ameisen wieder aus den Löchern hervor, wenn die anderen an ihnen vorgezogen waren, um ihnen dann zum Nest zu folgen.

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